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Im Jahre 1963 wurde der Zweckverband Fernwasserversorgung Bayerischer Wald gegründet. Zunächst deckte ab 1967 den Bedarf der Fernwasserversorgung das Grundwasser aus dem Brunnenfeld Moos, das über das Grundwasserpumpwerk (GPW) Moos bei Plattling nicht nur den Donauraum mit Trinkwasser versorgte, sondern im weiteren Ausbau bis in die Höhenlagen des Bayerischen Waldes gepumpt wurde.
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Spinnennetz mit Tautropfen am Ufer der Trinkwassertalsperre Frauenau |
Später errichtete der Freistaat Bayern in den Jahren 1976 bis 1983 die Trinkwassertalsperre Frauenau. Gleichzeitig baute der Zweckverband auf einer Höhenlage von 700 Metern zwischen Zwiesel und Frauenau die Trinkwasseraufbereitungsanlage Flanitz, kurz TWA. Seit deren Inbetriebnahme werden die Abnehmer im Versorgungsgebiet zu etwa 79 Prozent mit Wasser aus der Talsperre beliefert.
Das Motto der Anlage lautet seither „Wasser aus dem Bayerischen Wald – für den Bayerischen Wald”. Aus diesem Grund wurde auch der Name des Verbandes im Jahre 1986 in „Wasserversorgung Bayerischer Wald”, kurz WBW, geändert. |
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Dem im Versorgungs- gebiet herrschenden Mangel an Grund- und Quellwasser steht ein ständig steigender Wasserbedarf für Gewerbe, Industrie und dem Fremdenverkehr gegenüber. Da dieser Bedarf aus den bestehenden gemeindlichen Anlagen nicht mehr gedeckt werden konnte, sollte ab 1963 zunächst der Zweckverband Fernwasserversorgung Bayerischer Wald, später umbenannt in Wasserversorgung Bayerischer Wald, die Trinkwasserversorgung sicherstellen.
Er erfüllt die Aufgabe, das Gebiet des Bayerischen Waldes und seines Vorlandes, des Donauraums, großräumig und langfristig mit ausreichendem und gutem Trinkwasser zu versorgen. Er beliefert dabei insbesondere Gemeinden und Gemeindeverbände.
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Unser Trinkwasser wird vielfältig genutzt |
Die Errichtung der Ortsnetze und die Versorgung der Endabnehmer obliegt den Gemeinden. Im Rahmen ihrer Selbstverwaltung legen diese auch den letztendlichen Wasserpreis und die Bezugsbedingungen fest. Der Zweckverband erfüllt seine Aufgabe ohne Gewinnabsicht und dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken. |
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